Unsere Publishing-Tradition hat einzigartige kreative Möglichkeiten zur Erstellung von Inhalten geschaffen. Unsere grundlegenden Prinzipien erlaubten es uns, fortschrittlich zu sein, ständig neue Geschäftsfelder hervorzubringen oder zu erschließen. Inspiriert von dieser Tradition schaffen wir vertrauensvolle und engagierte Communitys; wir erfinden neu, wie diese Communitys in ökonomischen Segmenten miteinander verbunden sind; wir schaffen Mehrwerte durch Vertrauen, neue Geschäftsökosysteme und attraktive Geschäftsbeziehungen. Wir sind die Marquard Media Group, ein führendes europäisches Medienunternehmen, das von Leidenschaft angetrieben wird und seit mehr als fünf Jahrzehnten innovativ ist.

„Die Popkultur ist keine flüchtige Modeerscheinung, sondern eine gewaltige Aufbruchsbewegung einer neuen Generation mit einem revolutionären Potenzial.“
– Verlagsgründer Jürg Marquard, hier mit Jimi Hendrix 1968 in Zürich

Über den Gründer
Jürg Marquard wurde am 13. 7. 1945 in Zürich als Sohn eines Zahnarztes geboren und war schon während seiner Schulzeit für diverse Tageszeitungen und Frauenmagazine journalistisch tätig. Nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium startete er 1965 mit Fr. 2000 – Kapital, das er von Schulfreunden geliehen hatte, die Jugendzeitschrift POP und legte damit den Grundstein für seine Verleger- und Unternehmerkarriere.

Jürg Marquard war bereits zu jener Zeit überzeugt, dass die aufblühende Pop- und Rock-Kultur keine flüchtige Modeerscheinung war, sondern eine junge Aufbruchsbewegung mit geradezu revolutionärem Potenzial. Eine Bewegung, von der er schon damals ahnte, dass sie viele Bereiche des menschlichen Lebens erfassen und verändern würde, von der Musik und Unterhaltungsindustrie über die Mode, den Lebensstil und die Kultur bis hin zur Politik. Neben seiner Arbeit am Aufbau der Jugendzeitschrift POP war Jürg Marquard auch als Radio- und TV-Moderator im Pop-Bereich tätig und erreichte als erster Radio-Hitparaden-Moderator in der Schweiz große Popularität.

Erfolgreicher Einstieg in den deutschen Zeitschriftenmarkt
Nach der bewegten Gründerzeit, in der Jürg Marquard POP selbst und mit viel Herzblut redigierte, kam die Zeitschrift in kommerziellere Fahrwasser. Nach diversen Fusionen mit anderen deutschen Jugendzeitschriften etablierte sich POP nun als POP/ROCKY und als zweitgrößte deutsche Jugendzeitschrift und hielt diese Position für viele Jahre. Marquard gründete, akquirierte und fusionierte in der Folge weitere Jugend- und Musikzeitschriften und verfügte bald über das größte Portfolio in diesem Bereich.

Den großen Durchbruch im deutschsprachigen Zeitschriftenmarkt schaffte Jürg Marquard, als er 1981 COSMOPOLITAN ein Jahr nach der Gründung übernahm. Nach einem schwachen Start dümpelte die deutschsprachige Ausgabe von COSMOPOLITAN bis zur Übernahme durch Jürg Marquard erfolglos vor sich hin. Er brachte COSMOPOLITAN mit einer Radikalkur in knapp einem Jahr auf Erfolgskurs und machte das Magazin zu einem Protagonisten für eine neue Art von Frauenzeitschriften. Bei der Übernahme am 14.10.1981 formulierte Jürg Marquard seine Vision: „Ich glaube an die Zukunft von COSMOPOLITAN. Die letzten Jahre haben tiefgreifende Veränderungen in Bezug auf das Selbstverständnis und das Rollenverhalten der Frau gebracht. COSMOPOLITAN ist die journalistische Antwort auf diese Veränderungen: Der Erfolg ist deshalb programmiert.“ COSMOPOLITAN wird in der Folge ein erfolgreiches monatliches Premium-Frauenmagazin auf dem deutschsprachigen Markt und legt damit die Basis für den Aufbau des Premium-Zeitschriften-Segments der Marquard Media Gruppe.

 

Die Internationalisierung von Marquard Media
1988 startete Jürg Marquard mit den ungarischen Versionen von POPCORN und MÄDCHEN als erster westlicher Verleger regelmäßig erscheinende Zeitschriften hinter dem damals noch existierenden Eisernen Vorhang. Der große Erfolg sowie die positiven Perspektiven nach der Wende ließen Jürg Marquard dynamisch in den zentraleuropäischen Märkten investieren und seine Aktivitäten ausweiten – mit dem Erwerb von mehreren führenden Tageszeitungen in Ungarn und Polen, dem Kauf von zwei Druckereien in Ungarn und Polen sowie mit der Gründung weiterer Zeitschriften.

Dann im Jahre 1999, im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung, fokussierte Jürg Marquard die Aktivitäten seiner Verlagsgruppe vorrangig auf das Premium-Zeitschriften-Segment. Zu dieser Neuorientierung gehörte eine Bereinigung des Portfolios – die Jugend- und Musikzeitschriften wurden an den Axel Springer Verlag verkauft, die ungarischen Tageszeitungen und die Druckerei an den Ringier Verlag und die polnische Rollenoffsetdruckerei an Baring Private Equity Partners.

Im Anschluss an diese Konsolidierungsphase begab sich Marquard Media in Ungarn und Polen erneut auf Expansionskurs mit der Lancierung von zahlreichen neuen Zeitschriften und auch mit Übernahmen wie die VIPress (PLAYBOY und VOYAGE) in Polen.

Im Sommer 2005 sicherte sich Marquard Media mit einem erfolgreichen öffentlichen Übernahmeangebot an der börsennotierten Computec Media AG eine 95,1-%-Beteiligung an diesem Unternehmen, welches mehr als 15 Publikumszeitschriften und erfolgreiche Portale im Bereich Electronic Entertainment und Multimedia herausgibt.

Daneben war Jürg Marquard im Jahr 2005 als Co-Produzent und Protagonist der Reality-Serie „Traumjob”, einer Lizenzversion von Donald Trumps „The Apprentice“, aktiv. Diese Sendung verzeichnete Höchstquoten auf dem 1. Kanal des Schweizerischen Fernsehens.

Besondere Leistungen
1995 ernannte die ungarische Regierung Jürg Marquard zum Honorargeneralkonsul der Ungarischen Republik in der Schweiz. Am 12. Dezember 2005 wurde ihm als Anerkennung für seine 10-jährige erfolgreiche Tätigkeit als Honorargeneralkonsul von der ungarischen Regierung die Gedenkmedaille „PRO AUXILIO CIVIUM HUNGARORUM“ und am 6. Dezember 2006 zusätzlich die Ehrenmedaille „Held der Freiheit“ verliehen.

1999 wurde er mit dem Euro Crystal Globe des Europäischen Wirtschaftsinstitutes ausgezeichnet.

Jürg Marquard ist verheiratet, Vater von fünf Kindern und hat seinen Wohnsitz in der Schweiz. Doch seine vielfältigen Interessen führen ihn in alle Welt, gerne auch auf die Rennstrecken dieser Welt. Als aktiver Autorennfahrer bestritt er bis vor einigen Jahren viele internationale Rennserien und Markenpokale.